


Nachdem die ersten Glückwünsche zur Webseite verraucht waren und der Erfolg langsam aber stetig zunahm wurde es still um den Blog. Es kristallisierte sich mehr und mehr heraus, dieser Blog dient in erster Linie meiner Freude. Also beginnt hier die Zeitreise aus der Vergangenheit in die Gegenwart.







Die zeitliche Reihenfoge der hier gezeigten Arbeiten nehme ich nicht so ernst. Es geht mehr darum die Themen zu zeigen, die mich beschäftigen und noch beschäftigen; Sammelsurium oder Artenvielfalt; zeitlich unaufgeräumt.



























Ein Gedanke der abstrakten Malerei besagt, dass Form und Farbe so gestaltet werden sollten, das unser Gehirn keinerlei Erinnerungen beim Betrachten des Werkes an irgendeiner figürlichen oder räumlichen Situation entdecken kann. Bei der unten gezeigten Serie wurde dieser Ausgangspunkt von mir willentlich ausgeblendet. Der Titel dieser Serie unterstütz diese geistige Einengung: „Objekte der Balance“. Große Körper müssen sich gegenseitig stützen sonst fallen sie um.








Die Fotografie hat seit der Vermarktung des Handys einen neuen Stellenwert in der Grafik erfahren. Obwohl jeder jederzeit ein Handy in der Tasche mit sich trägt, wird es kaum noch für das Familienfoto im Alltag und bei Familienfesten genutzt. Die Nachbearbeitung der geknipsten Bilder ist voll integriert und erlaubt ein durchaus ansehnliches Ergebnis. Somit ist es auch für den künstlerischen Anspruch ein solides Werkzeug geworden auch wenn es nicht alle Bereiche der professionellen Fotografie abdeckt.



























Die Objekte der Landart leben hauptsächlich von der Fotografie. Das Objekt, das aus den vor Ort gefundenen, vornehmlich aus der Natur genommenen Elementen gestalten wird, überdauert mit unter nur für kurze Zeit. Dann zerfällt es oder wird mutwillig zerstört. Das Kunstwerk der Landart muss aus diesem Grund photografisch in Szene gesetzt, damit es über den örtlichen Bezug hinaus publiziert werden kann und dem natürlichen Verfallsdatum eine Erinnerung entgegen hält.




Diese Landartinstallation stammt von Uli Höller. Ich habe sie im Morgendunst fotografiert.








Dies Naturtürme von Bernd Mischke ergänzen in perfekter Art die Ansicht vom Drachenfels. Ich habe diese Arbeit kurz nach der Ferigstellung fotografiert.





Wir schreiben jetzt das Jahr 2026; das Plakat und das Gedicht sind über vierzig Jahre alt. In dieser vergangenen Zeit ist es weder politisch noch wirtschaftlich gelungen eine Energiewende national geschweige denn international massentauglich zu etablieren.

Wilde Saat
Früchte die keiner mehr pflückt,
Pilze nach denen sich keiner mehr bückt. Wilde Saat keimt im Gesträuch ungenießbar
und verseucht.
Brunnen aus denen keiner mehr trinkt, Seen in denen keiner mehr schwimmt. Leblos treibt der Strom dem Meer entgegen
und sauer fällt der Regen.
Dumpf trag ich mich zum Markt der Massen. Appetitliche Verpackungen säumen die Gassen,
ich greif in die Regale und bezahle.
Vielleicht finden Archäologen in hundereten von Jahren solche Versteinerungen als Zeugnis unserer Zivilisation.
